Begonien

Begonien. botanischer Name: Begonia tuberhybrida

ID 66070309 © Chanon Tamtad | Dreamstime.comBegonien verwandeln eher schattige Bereiche im Garten oder auf der Terrasse in ein wahres Blütemeer. Die pflegleichten Pflanzen mögen einen mäßig feuchten Boden und schätzen einen frostfreien Ort zum Überwintern.

Begonien sind pflegeleichte Dauerblüher. Wert legen sie jedoch auf eine korrekte Wasserzufuhr und passende Lichtverhältnisse. Begonien stammen ursprünglich aus tropischen und subtropischen Regionen und lieben daher feuchte (keinesfalls nasse) und schattige Plätze. Ansonsten sind die krautigen Pflanzen, die der artenreichen Familie der Schiefblattgewächse angehören, robust und anspruchslos. Sie gedeihen im Bauerngarten sowohl im Beet als auch im Kübel. Nur sind Knollenbegonien nicht winterhart. Die Knollen müssen zum Überwintern nach den ersten Frösten im Herbst zurückgeschnitten und ausgegraben werden, um an einem kühlen und luftigen Standort in trockener Blumenerde bis zum Frühjahr zwischenlagern zu können.

Begonien sind als aufrechte, hängende oder kriechende Sorte erhältlich. Sie erblühen je nach Züchtung in den unterschiedlichsten Rottönen, in Weiß, Rosa, Orange oder Gelb. Die Blüten der beliebten Vielblüher können klein oder groß, gefüllt oder ungefüllt sein. Ihre dickfleischigen Blätter sind großflächig und besitzen vielfach asymmetrische Blattspreiten.

Anbau von Begonien:

Für Begonien darf es ruhig halbschattig bis schattig sein. Die pralle Sonne vertragen sie nicht. Ebenso wenig Frost. Der Boden sollte tiefgründig und feucht sein. Aber keinesfalls zu stehender Nässe neigen. Ins Beet dürfen die Pflanzen erst nach dem letzten Frost im Mai.

Natürlich lassen sich die Knollen auch vorziehen. Dazu wird die Knolle im Februar mit der schlüsselartigen Vertiefung nach oben zeigend in einen Topf mit Blumenerde gesteckt. Die Knolle nur zur Hälfte mit Erde bedecken und leicht angießen. Am besten aufgehoben ist die Knolle im Keller oder im Flur bei einer Temperatur zwischen 10 und 15 Grad Celsius. Die Erde darf nie ganz austrocknen, aber auch nie zu feucht sein. Bestenfalls die Erde zweimal wöchentlich mit Wasser besprühen. Sobald die Knolle austriebt darf sie an einem wärmen (15 bis 18 Grad Celsius) und helleren Ort ein neues Zuhause finden. Aber jetzt kann die Knolle etwas mehr Wasser vertragen, jedoch ist weiterhin Staunässe zu vermeiden. Ab April dürfen die Pflanzen zur langsamen Abhärtung für einige Zeit an einem schattigen Platz ins Freie, nachts müssen sie aber wieder ins Haus.

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