Amaryllis

Amaryllis, Botanischer Name: Hippeastrum

ID 81509673 © Sanyalux Srisurin | Dreamstime.comDie Amaryllis heißt eigentlich Ritterstern. Drei Vegetationsphasen sind der schönen Zwiebelpflanze wichtig – werden diese bei der Pflege beachtet, kann der Blühspaß viele Jahre andauern.

Sie ist eine Zwiebelpflanze, die als Zimmerpflanze im Winter ihre ganze Blühpracht entfaltet, deren botanische Zuordnung auf dem ersten Blick jedoch etwas Verwirrung stiftet. Denn die Amaryllis, die wir meinen, ist eigentlich der Ritterstern. Und dieser wurde, wie die echte Amaryllis (Amaryllis belladonna), die auch unter der Bezeichnung Belladonnalilie bekannt ist und aus Afrika stammt, einst zur Familie der Amaryllidaceae gezählt. Seit 1987 ist dies Geschichte, weil die aus Südamerika stammende Pflanze seitdem der Gattung Hippeastrum zugeordnet wird. Somit lautet der offizielle Name der Amaryllis eigentlich Ritterstern.

Alle Pflanzenteile des Rittersterns, der in seiner Gattung mit 70 Arten und 600 Zuchtformen vertreten ist, sind giftig – ganz besonders das Speichergewebe der Zwiebel ist extrem toxisch. Die Amaryllis bzw. der Ritterstern ist eine krautige, ausdauernde Pflanze. Aus einer Hippeastrum-Zwiebel wachsen in der Regel zwei bis maximal drei Blütenstiele, mit einer Länge von 70 bis höchstens 100 cm. Die Blätter sind lang, riemenartig und erscheinen in einem kräftigen Grün. An den jeweiligen Blütenstielen bilden sich drei bis vier recht große, leicht hängende Trichterblüten aus, die rot, rosa, weiß, gelb oder mehrfarbig gestreift sein können.

Anbau der Amaryllis:

Die Zwiebeln können zwischen Dezember und Februar mit Pflanzenerde in Pflanzgefäße gesetzt werden. Dabei sollten die Zwiebeln nur zur Hälfte mit Erde bedeckt sein. Danach wird die Zwiebel gut gegossen, sie sollte aber keinesfalls Staunässe aufweisen. Sobald eine Blütenknospe erscheint (diese zeigt sich in der Regel nach fünf bis sechs Wochen) wird die Pflanze erneut gewässert.

Für die Amaryllis sind drei Vegetationsphasen entscheidend. In der Wachstumsphase, die vom Frühjahr bis zum Sommer andauert, benötigt die Pflanze einen warmen und hellen, aber nicht zu sonnigen Standort im Garten, der Terrasse oder auf dem Balkon. Ideal sind Temperaturen von 24 bis 26 Grad Celsius. Der Herbst ist die Zeit der Ruhe. Ein dunkler Standort (wie Keller oder Garage) und Temperaturen von 16 Grad Celsius sind dann erforderlich. In dieser Zeit darf die Amaryllis keinem Frost ausgesetzt sein. Während der Blühphase im Winter sollte die Pflanze auf einer hellen Fensterbank im Haus bzw. der Wohnung stehen. Bei einer konstanten Tagesraumtemperatur von 20 Grad Celsius und einer Nachttemperatur von 16 Grad Celsius fühlt sich die Amaryllis besonders wohl. Für ein gutes Wachstum und eine lange Lebensdauer der Zwiebel sorgt die richtige Erde. Amaryllis mögen durchlässige Böden mit einem hohen Mineralanteil. Zimmerpflanzenerde ist ausreichend, humusreiche Substrate einfach mit Tongranulat vermischen. Blüht die Amaryllis, dann benötigt sie regelmäßige und ausreichende Wassergaben und Dünger (Blütenpflanzendünger).

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