Bauerngarten gestalten

Bauerngarten gestalten leicht gemacht

Clematis (dt. Waldrebe)Das ideale Bild eines Bauerngartens existiert. Interessanter ist jedoch die individuelle Gestaltung. Die Möglichkeiten sind zahlreich.

Das ideale Bild eines Bauerngartens findet sich in dessen Reinform:

Vier Beete, quadratisch angelegt, Kreuzweg und in der Mitte ein Rondell, welches entweder mit einem Brunnen, einem Baum oder mit Blumen versehen ist. Wobei die Baumsorte im Rondell den Charakter des Gartens wiederspiegeln soll.

Häufig wird der Lorbeerbaum gewählt. Wer sich für dieses historische Vorbild eines Bauerngartens interessiert, der findet in der Literatur Anregungen in Hülle und Fülle.

Heute ist die Gestaltung eines Bauerngartens weitaus vielschichtiger. Konkret: Was gefällt, ist erlaubt. Dabei sind die Möglichkeiten der Gartengestaltung endlos. Dies beginnt bereits bei der Auswahl der Bepflanzung des Rondells: Baum oder doch besser eine angenehm duftende Kräuterspirale ? Vielleicht eine Bepflanzung mit zarten Wicken oder kräftigen Stockrosen? Die Auswahl ist groß, den Zusammenstellungen keine Grenzen gesetzt.

Ausschlaggebend für die Gestaltung des Gartens sind insbesondere dessen Form und Größe. Und die Überlegung, ob die gesamte Fläche als Bauerngarten dienen soll oder nur ein Stück des Gartens. Es besteht natürlich die Möglichkeit erst einmal mit einem einzigen Quadrat zu beginnen und bei Gefallen den Bauerngarten Stück für Stück auszubauen. Wer noch unerfahren im Gartenbau ist, hat so eine gute Chance, Arbeitsaufwand und Platzbedarf für die anzubauenden Pflanzen zu kalkulieren.

Zudem ist die Wahl des Standorts für einen Bauerngarten entscheidend. Dieser sollte möglichst vor Wind geschützt, ebenflächig und sonnig sein. Die Südlage bietet sich natürlich bestens an. Ebenso hilfreich wie nützlich: eine Möglichkeit der Bewässerung sowie die Nähe zum Haus. Gerade für den Anbau von Kräutern, die täglich frisch auf den Tisch kommen, spielt die Entfernung des Gartens keine unerhebliche Rolle.

Ein besonders wichtiges Element zur Gestaltung des Bauerngartens ist das Anlegen der Wege. Diese sollen nicht nur praktisch sein, sondern optisch was hermachen. Industrielle Bodenbeläge wie Betonsteine sind für einen Bauerngarten weniger geeignet. Denn die Oberfläche des gewählten Bodens sollte keinesfalls versiegelt sein. Sonst kann das Regenwasser nicht richtig abfließen. Zur Bedeckung der Wege bieten sich zum Beispiel Rindenmulch oder auch Kies an. Wobei Letzteres nicht sonderlich zur eher rustikal anmutenden Optik eines Bauerngartens passt. Früher war Gerberlohe als Bedeckung beliebt. Dank dieser waren die Wege im Garten selbst bei schlechtem Wetter immer gut begehbar.

Als Faustregel gilt: Wer die Wege in seinem Bauerngarten gestalten möchte, der sollte natürliche Materialien verwenden. Die Wege sollten ausreichend breit sein – empfehlenswert sind rund sechzig bis einhundert Zentimeter. Auch die Schubkarre benötigt schließlich ausreichend Platz, um mühelos von A nach B zu gelangen.

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Ist es nicht wahr? Nichts macht Gartenliebhabern mehr Freude, als einen Blick in andere Bauerngärten zu werfen. Daher möchten wir hier möglichst viele Fotos von Bauerngärten auf Bauerngarten.de zeigen.

Sehr gerne auch mit einem Foto des Besitzers. Vielleicht sogar mit etwas Text zum eigenen Bauerngarten? Wieso mögen Sie Ihren Bauerngarten? Was genau gefällt Ihnen so gut daran? Wieviel Arbeit macht Ihr Bauerngarten? Welche Pflanzen (Blumen, Gemüse, Obstbäume) stehen in Ihrem Bauerngarten?
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