Fingerhut

Fingerhut

Lateinischer Name: Digitalis

Der Fingerhut ist eine krautige Pflanze, die ausdauernd wachsen kann. Sie ist winterhart und kann so viele Jahre mit ihrer Blüte erfreuen.

Selten verholzt der Fingerhut an der Basis. Die Stängel sind einfach, höchstens an der Basis können sie verzweigt sein. Die Laubblätter sind wechselständig, der Rand der Blätter ist glatt. Es gibt aber auch Fingerhüte, bei denen sind die Blattränder gezahnt.

Fingerhut (lat. Digitalis)

Die Blüten sind endständig und kommen in traubigen Formen vor. Die Blüten sind fünfzählig und gaben aufgrund ihrer Form der Pflanze ihren Namen. Der Fingerhut blüht purpurfarben, er kann rot, lila, weiß oder rosa blühen.

Anbau
Der Standort für den Fingerhut sollte halbschattig sein, auch Sonne wird gut vertragen. Allerdings können die extrem heißen Sommer der Pflanze schon ein wenig zu schaffen machen. Am liebsten mag der Fingerhut einen trockenen, humosen Boden und steht zwischen Gehölzen, die tief wurzeln.

Nach der Blüte sollte der Fingerhut bodennah geschnitten werden, wenn eine Vermehrung nicht gewünscht ist. Andernfalls kann er sich durch Selbstaussaat vermehren und ist dann überall im Garten zu finden. Wenn die verblühten Blütenstiele entfernt werden, verlängert sich die Lebensdauer der Pflanze.

Gepflanzt wird der Fingerhut immer dann, wenn der Boden nicht gefroren ist, also praktisch jederzeit. Im Juli und August kann die Pflanze direkt an Ort und Stelle gesät werden, der Samen hat eine Keimdauer von bis zu 25 Tagen bis 18 bis 22 °C.

Der Fingerhut ist winterhart und auch die Samen können überwintern. Diese reifen dann im nächsten Jahr heran.

Für den Bauerngarten ist der Fingerhut sehr gut geeignet, denn er ist anspruchslos, was die Pflege angeht und er ist mit verschiedenen Standorten zufrieden.

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