Tulpen

Lateinischer Name: Tulipa

Die Tulpe gehört zur Familie der Liliengewächse und es werden rund 150 Arten unterschieden. Die Pflanzen sind sehr ausdauernd und winterhart, sie können über viele Jahre im Boden verbleiben.

Sie besitzen als Überdauerungsorgan eine Zwiebel, die aber im späten Frühjahr, nachdem das Laub zurückgegangen ist, aus dem Boden genommen werden kann.

Tulpen erreichen eine Wuchshöhe von 10 bis 70 cm. Der Stängel ist in der Regel nicht verzweigt und ein Teil des Stängels befindet sich im Boden. Die Laubblätter sind zumeist grundständig. Zwei bis sechs Laubblätter werden von der Pflanze ausgebildet. Der Rand der Blätter ist glatt, gewellt oder einfach.

Die Blüten sind einzeln stehend und endständig, dabei aufrecht. Sie bestehen aus zwei Kreisen mit Blütenhüllblättern und drei Kreisen mit Staubblättern. Die Staubfäden können behaart sein. Die Fruchtblätter bilden einen oberständigen Fruchtknoten. Gelegentlich treten gestreifte oder gefleckte Blüten auf. Das liegt an einem Virus, dem so genannten Mosaik-Virus. Allerdings gibt es auch spezielle Züchtungen, die diese Blütenfärbung hervorbringen.

Tulpen (lateinischer Name: Tulipa)
Tulpen (lateinischer Name: Tulipa)

Anbau:
Tulpen gehören in einen Bauerngarten, einfach, weil es sich um eine so robuste und typische Pflanze für einen Garten handelt. Die Ansprüche an die Pflege sind gering. Tulpen wollen in der Sonne stehen, sie lieben es heiß und trocken. Nach der Blüte werden sie am Blütenstiel unten abgeschnitten, die Blätter werden an der Pflanze belassen. Sie werden benötigt, damit sich die Zwiebeln regenerieren können.

Eine Vermehrung ist durch Aussaat möglich oder durch eine Abtrennung der Tochterzwiebeln. Letztere Variante geht schneller, bei einer Aussaat dauert es rund sechs Jahre bis zur ersten Blüte. Egal, ob Aussaat oder Setzen der Zwiebeln, beides geschieht im Herbst, so dass die nächste Wachstumsperiode bereits genutzt werden kann.

Mehr Information über Tulpen


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