Stockrosen Malven

Lateinischer Name: Alcea rosea

Stockrosen sind typische Pflanzen für den Bauerngarten. Es handelt sich dabei um eine zweijährige Staudenpflanze, die kräftig im Wuchs ist und kaum Verzweigungen aufweist. Stockrosen können bis zu drei Meter hoch werden.

Von Juni bis Oktober findet sich mit der Stockrose, die auch als Stockmalve oder Pappelrose bezeichnet wird, eine wunderschön blühende Pflanze im Bauerngarten. Vor allem Hummeln freuen sich über diese Blume, denn sie sind es, die die Blüten bestäuben. Die Stockrose ist eine reine Zierpflanze, nur selten wird sie als Nutzpflanze kultiviert. Allerdings sind Extrakte der Stockrose vor allem in Hustentees enthalten, denn sie enthält zahlreiche Gerb- und Schleimstoffe.

Stockrosen Arten

Es gibt verschiedene Arten von Stockrosen. Zum Beispiel ist die Alcea ficifolia zu nennen, die gelb, rot oder rosa blüht und bis zu 1,70 m hoch wird. Auch die Alcea rosea Nigra gehört zur Familie der Stockrosen. Sie blüht schwarzrot und wird bis zu 2,20 m hoch. Zuletzt sei noch die Alcea rosea Pleniflora genannt, die rosenrot blüht und eine gefüllte Blüte besitzt, ebenso, wie die Alcea rosea, die am weitesten verbreitete Stockrosenart in den hiesigen Bauerngärten.


Pflege der Stockrosen

Die Stockrose sollte sonnig bis halbschattig stehen können. Sie braucht trockene bis frische Böden, die schwach sauer bis alkalisch sind. Außerdem muss der Boden wasserdurchlässig sein, Staunässe verträgt die Stockrose nicht. Die Pflanze liebt Kalk. Sie muss geschützt vor den Unbilden des Wetters stehen und bevorzugt warme Plätze.

Beim Pflanzen gilt, dass maximal drei bis fünf Stockrosen pro Quadratmeter angepflanzt werden sollten, der Abstand zwischen den Pflanzen soll 60 bis 80 Zentimeter betragen. Der beste Pflanzort befindet sich vor Zäunen oder an den Wänden von Häusern. Meist wird eine Stützhilfe erforderlich sein.

Gedüngt wird die Stockrose im Frühjahr, genauer gesagt, im April und Mai, denn sie benötigt für ihr Wachstum sehr viel Stickstoff. Geschnitten wird die Pflanze nach dem Winter oder bevor sie die Samen ausgebildet hat, wobei die alten Blütenstände herunter geschnitten werden.

Gegen trockene Zeiten ist die Stockrose nicht gut gewappnet, sie benötigt im Sommer sehr viel Wasser.

Vermehrung von Stockrosen

Stockrosen können sich selbst vermehren, in dem eine Selbstaussaat stattfindet. Die Blütenstände können dafür im Sommer einfach stehen gelassen werden. Die Kapseln, die gebildet werden, können im Herbst mit den Händen aufgerieben werden und werden dann in das Beet gestreut.

Sie müssen leicht untergeharkt werden – das gewährleistet einige Keimlinge pro Quadratmeter, die im nächsten Frühjahr rasch zu keimen beginnen. Hier sollten sie allerdings nicht so dicht stehen gelassen werden, denn sie nehmen sich Licht und Nährstoffe gegenseitig weg. Sie können verpflanzt werden. Auch ist es möglich, die Samen gleich vereinzelter an dem gewünschten Ort auszubringen, wobei nicht immer sicher ist, dass jeder Samen auch keimt. Im Zweifel also lieber mehrere Samen ausbringen und im Frühjahr bei beginnendem Wachstum verpflanzen oder pikieren.

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