Majoran

Lateinischer Name: Origanum majorana

Majoran ist ausdauernd und kann bis zu einem Halbstrauch heranwachsen. Dabei ist die Pflanze in kleinerem Zustand aber nur als krautig zu bezeichnen.

Majoran kann eine Wuchshöhe von bis zu 80 cm erreichen. Die einzelnen Pflanzenteile können auch leicht behaart sein. Die Blätter sind grünlich und haben eine längliche bis runde Form.

Majoran blüht von Juni bis September, allerdings sind die Blüten nicht der Pflanzenteil, der geerntet wird, sondern es geht um die Blättchen. Nach der Blüte werden Früchte ausgebildet, die fast kugelig sein können und einen Durchmesser von rund 1 mm haben.

Majoran (lat. Origanum majorana)
Majoran (lat. Origanum majorana)

Anbau
Majoran gehört einfach in einen Bauerngarten, weil er anspruchslos ist und als Gewürzkraut sehr nützlich ist. Er hat einen hohen Gehalt an ätherischen Ölen, das genaue Maß ist abhängig davon, in welchem Klima und in welcher Jahreszeit der Majoran gedeiht. Auch die Beschaffenheit des Bodens spielt hier eine Rolle. Am besten wächst der Majoran, wenn er in leichte und humose Erde gebracht wird. Er sollte einen sonnigen und windgeschützten Standort bekommen, denn er liebt es warm. Majoran ist mehrjährig, allerdings ist er in unseren Breiten nur einjährig. Das liegt daran, dass er sehr empfindlich Frost gegenüber ist und daher im Winter in der Regel zurückfriert.

Majoran wird Mitte März im Frühbeet ausgesät oder im Mai direkt an Ort und Stelle im Freien. Er wird zu den Lichtkeimern gerechnet. Das heißt, die Samenkörner dürfen nicht mit Erde bedeckt werden, sie werden nur leicht angedrückt. Sie benötigen dann rund drei Wochen, ehe sich das erste Grün zeigt. Da die Pflanze sehr empfindlich ist, darf sie nicht zu stark austrocknen. Gedüngt werden muss der Majoran nicht, eventuell kann aber etwas Kompost in den Boden gebracht werden. Werden die Pflanzen zu stark gedüngt, verlieren sie an Aroma, lediglich wird das Wachstum der Blätter angeregt. Geerntet werden die Blättchen kurz vor der Blüte.

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