Buchsbaum
Lateinischer Name: Buxus sempervirens
Der Buchsbaum trägt auch den Namen Buxus sempervirens und wächst häufiger als Strauch, denn als Baum. Er ist vergleichsweise teuer, denn er hat nur einen jährlichen Zuwachs von zehn Zentimetern.
Der Buchsbaum muss länger vorgezogen werden und benötigt eine umfangreiche Pflege. Allerdings macht er später nur wenig Arbeit, eben weil der Buchsbaum so langsam wächst. Außerdem kann er durch Stecklinge leicht selbst vermehrt werden, was den Vorteil hat, dass sich damit leicht eine gleichmäßige Hecke ziehen lässt.
Insgesamt können Buchsbäume bis zu fünfhundert Jahre alt werden, sind also eine Anschaffung fürs Leben. Mit etwas Geduld wachsen zudem große und schöne Sträucher und Hecken aus Buchsbaum.

Buchsbaum (lat. Buxus sempervirens)
Der Buchsbaum kann sowohl an einem sonnigen, als auch an einem schattigen Standort stehen. Je schattiger es ist, desto weniger dicht wächst er allerdings, dafür bildet der Buchs im Alter recht ansehnliche Stämme heraus. Ideal ist als Standort ein halbschattiges Plätzchen. Der Boden sollte kalkhaltig sein, aber nicht zu trocken. Die Düngung sollte regelmäßig erfolgen, allerdings stellt der Buchs kaum Ansprüche und gedeiht auch gut, wenn das Düngen mal vergessen wurde.
Der Buchsbaum gehört übrigens zu den beliebtesten Gestaltungselementen in einem Garten. Das liegt unter anderem daran, dass sich mit dem richtigen Schnitt interessante Formen und Figuren zaubern lassen. Der Buchs wächst sehr dicht, wenn er sonnig steht, und das macht die unterschiedlichen Motive sehr deutlich.
Buchsbaum schneiden:
Der Buchs verträgt einen Rückschnitt und ist daher auch als Kleinbaum sehr gut zu halten. Auch im Kübel kann er kultiviert werden und dient bei einem Rückschnitt auf rund fünfzehn Zentimeter Höhe als Einfassung für Beete. Wer sich nicht sicher ist, sollte den Schnitt aber vorsichtig angehen. Normalerweise treibt der Buchs auch im Alter wieder aus, allerdings eben nicht in jedem Fall. Im Zweifel sollte man also lieber nicht bis ins alte Holz zurückschneiden.
In dichten Hecken kann der Neutrieb in den Monaten März bis September zurückgeschnitten werden. Das hat den Hintergrund, dass Vögel nicht beim Brüten gestört werden sollen. Ab Ende August darf der Buchs nicht mehr geschnitten werden, er treibt sonst neu aus. Das hat den Nachteil, dass solch ein später Wuchs nicht mehr ausreifen kann und im Winter zurückfrieren kann. Möglich ist aber das mäßige Auslichten und das Kappen einiger Zweige.
Ansonsten gilt für das Schneiden des Buchsbaumes, dass die Form durch die eigenen Vorstellungen bestimmt wird. Er sollte dann in jedem Jahr wieder in diese Form zurückgebracht werden, wobei auch alle neuen Triebe entfernt werden können. So hält sich das Größenwachstum in Grenzen und die Motive bleiben erkennbar.
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