Alant

Lateinischer Name: Inula helenium

Der Echte Alant trägt viele Namen, wie zum Beispiel Glockenwurz oder Schlangenkraut.

Die Pflanze wird zwischen einem und zwei Meter hoch und ist mehrjährig, das heißt, sie kann den Winter überdauern. Der Alant ist krautig und trägt von Juli bis September sehr auffällige, gelbe Blütenköpfe. Bis zum Ausbilden der ersten Blüten braucht der Alant drei Jahre.

Die Blätter sind bis zu einem halben Meter lang und besitzen auf ihrer Unterseite filzige Haare. Der Wurzelstock ist sehr auffallend im Geruch, er verbreitet einen recht aromatischen Duft. Dieser beinhaltet Inulin, ein Kohlenhydrat, welches dem Fruchtzucker sehr ähnlich ist. In der Kräutermedizin wird der gereinigte Wurzelstock verwendet.

Alant (lat. Inula)
Alant (lat. Inula)

Anbau
Ursprünglich wurde der Echte Alant im großen Stil in Bauerngärten angebaut, doch heute ist er ein wenig in Vergessenheit geraten. Er ist nur noch vereinzelt in solchen Gärten zu finden, obwohl er eine ideale Pflanze dafür ist. Denn er ist sehr anspruchslos und stellt keine großen Anforderungen in Bezug auf seine Pflege.

Der Alant bevorzugt einen sonnigen bis halbschattigen Standort und braucht einen humosen und nährstoffreichen Boden. Er muss nur mit Kompost gedüngt werden. Im Herbst sollte gemulcht werden. Wichtig zu wissen ist, dass der Alant recht viel Platz benötigt und der Pflanzabstand etwa einen Meter betragen sollte. Nach der Saat im Herbst oder im Frühjahr sollte also ausgedünnt werden. Im späten Sommer wird der Alant zurückgeschnitten.

Empfehlenswert ist die Einfassung des Beetes, wenn er gezielt auf einem solchen angebaut werden soll. Andernfalls beginnt der Alant rasch zu wuchern und ist dann überall im Garten zu finden.


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