Kräuterspirale

Kräuterspiralen im Bauerngarten

Kräuterspiralen erfreuen sich immer größerer Beliebtheit. Denn hier können auf kleinem Raum viele verschiedene Kräuter angepflanzt werden, die so immer griffbereit sind – ein kurzer Gang aus der Küche in den Garten reicht schon aus und es können frische Kräuter gepflückt werden.

Allerdings gilt es vorab einiges zu bedenken, damit Ihre Kräuterspirale ein voller Erfolg wird. So sollte ein sonniger Standort gewählt werden, denn alle Kräuter mögen fast ausnahmslos die volle Sonne. Außerdem sollte die Größe der Kräuterspirale bedacht werden, denn meist ist es so, dass im Nachhinein festgestellt wird, dass die Kräuterspiralen viel zu klein angelegt wurde.

Welche Kräuter können in Kräuterspiralen wachsen?

Da Kräuterspiralen vielen Kräutern einen idealen Standort bietet, auch wenn sie unterschiedliche Bedingungen an ihren Standort stellen, können auch sehr viele verschiedene Pflanzen angebaut werden. Im oberen Bereich, der der trockenste ist, kann zum Beispiel Currykraut gedeihen, aber auch Lavendel, Majoran, Rosmarin, Thymian oder Berg-Bohnenkraut sind möglich.

Im mittleren Bereich, der mäßig trocken bis frisch ist, können Borretsch, Gewürz-Fenchel, Koriander, Zitronen-Melisse, Rauke, Petersilie oder Kapuzinerkresse wachsen.

Der untere Bereich, welcher eher frisch ist, ist für Schnittlauch, Dill, Garten-Bergminze, Liebstöckel, Estragon oder Indianernessel geeignet.

Wer am Fuße der Kräuterspirale einen kleinen Teich angelegt hat und damit über einen feuchten bis nassen Standort verfügt, kann Pfefferminze, Brunnenkresse oder Amerikanischen Kalmus hier anbauen.

Diese Pflanzen stellen nur eine Auswahl dar, je nach Standortbedingungen, die die Kräuter stellen, können nahezu alle Kräuter in Kräuterspiralen angebaut werden.

Eine Kräuterspirale anlegen
Eine Kräuterspirale anlegen

Kräuterspirale Bauanleitung

Hier zeigen wir Ihnen, wie Sie eine Kräuterspirale selber bauen:

1. Schritt:
Der Platz für die Kräuterspirale muss festgelegt werden, er wird mit Pflöcken und einer Schnur abgesteckt. Als Orientierung für die Form der Spirale dient ein Schneckenhaus. Die Öffnung der Spirale soll nach Süden hin angelegt werden. Innerhalb der gesteckten Erde sollte die Erde spatentief ausgehoben werden. Für den Teichbereich gilt, dass die Erde hier etwa vierzig Zentimeter tief ausgehoben wird.

2. Schritt:
Die abgetragene Fläche außerhalb der Teichfläche wird mit grobem Kies aufgefüllt und zwar etwa zehn Zentimeter dick. Das ist das Fundament für die Mauer. Außerdem sorgt der Kies dafür, dass später keine Staunässe entstehen kann. Die erste Reihe wird nun mit Steinen in Spiralenform gelegt, wobei sich zwei Windungen ergeben sollten. Dafür können Natursteine verwendet werden, welche mindestens faustgroß sein sollten. Auch Klinker lassen sich einsetzen. Um die Natürlichkeit zu gewährleisten, wird auf Mörtel verzichtet. Die Mauerspalten bieten so einen Unterschlupf für kleine Tiere.

3. Schritt:
Die Fläche einer Schicht wird mit grobem Schotter aufgefüllt. Im Kern der Spirale sollte die aufgefüllte Schicht insgesamt rund 50 Zentimeter dick sein. Der Schotter läuft zum Teich hin aus. Der höchste Punkt der Spirale sollte etwa 80 Zentimeter betragen. Für die Verfüllung werden Mischungen aus Sand, Erde und Kompost verwendet, keine Gartenerde. Für die trockene Zone wird daher mehr Sand verwendet, nach unten hin wird immer weniger Sand beigemengt. Am Ufer des Teichs gibt es dann nur noch reine Erde und Kompost.

4. Schritt:
Nun wird der Miniteich angelegt. Dafür wird ein Fertigteich verwendet oder es wird Teichfolie ausgelegt. Der Rand der Folie kann mit großen Steinen verdeckt werden. Nun wird Wasser eingefüllt.

Die Bepflanzung der Kräuterspirale sollte nicht sofort vorgenommen werden, da sich die Erde noch etwas setzen muss. Sie muss nach starken Regengüssen erst einmal wieder aufgefüllt werden.

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